Durch Wasserdampfdestillation aus Nadeln und jungen Zweigen von Abies balsamea (L.) Mill. (Kanadische Balsamtanne) gewonnen, einem Nadelbaum aus der Familie der Pinaceae, der in den borealen Wäldern des nördlichen Nordamerika verbreitet ist — von Labrador bis Minnesota und vom Meeresspiegel bis etwa 1.700 m Höhe. Der Name 'Balsam' leitet sich von den Harzblasen in der Rinde ab, die ein klares Oleoresin enthalten, das als 'Kanadabalsam' bekannt ist und historisch in der Optik als Klebstoff für Linsen und Deckgläser verwendet wurde. Das phytochemische Profil wird von Monoterpenen dominiert: Beta-Pinen (30-45 %), Alpha-Pinen (10-20 %), Camphen und Delta-3-Caren, dazu Limonen und Bornylacetat. Der hohe Gehalt an Pinenen verleiht dem Öl ausgeprägte antiseptische, abschwellende und tonisierende Eigenschaften für die Atemwege. In der Aromatherapie wird es als schleimlösendes und abschwellendes Mittel bei winterlichen Atemwegsbeschwerden, als Tonikum des autonomen Nervensystems bei Asthenie und chronischer Müdigkeit sowie als raumreinigender Waldduft eingesetzt. Besonders beliebt ist es in Weihnachtsmischungen und Duftkompositionen, die nordische Wälder evozieren. Frische, harzige und balsamische Kopf-Herz-Note.
Nordkanada, Nordosten der USA.
Nadeln und junge Zweige
Wasserdampfdestillation
3 Tropfen Balsamtanne + 2 Tropfen Waldkiefer + 2 Tropfen Atlaszeder im Diffuser. Erzeugt die Atmosphäre eines borealen Waldes, reinigt die Luft und unterstützt tiefe Entspannung.
4 Tropfen Balsamtanne + 3 Tropfen Lavendel + 2 Tropfen Pfefferminze in 20 ml Arnikaöl. Mit kreisenden Bewegungen auf Nacken und Schultern einmassieren, um Verspannungen und Muskelverhärtungen zu lindern.
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