Durch Wasserdampfdestillation aus frischen Nadeln und jungen Zweigen von Larix decidua Mill. (Europäische Lärche) gewonnen, dem einzigen laubabwerfenden Nadelbaum der Familie Pinaceae, der in den europäischen Alpen, im nördlichen Apennin und in den Karpaten verbreitet ist. Die Lärche ist eine ökologisch bedeutende Pionierart der Bergwälder — sie besiedelt Hänge nach Lawinen, Bränden und Rodungen und bildet lichtreiche Reinbestände mit artenreichem Unterwuchs. Im Herbst verfärben sich die Nadeln gelb und fallen ab, was unter Nadelbäumen ungewöhnlich ist. Das phytochemische Profil des ätherischen Öls wird von Alpha-Pinen (30-40 %), Beta-Pinen, Limonen und Bornylacetat dominiert, mit kleineren Mengen Delta-3-Caren und Terpinolen. In der Aromatherapie wird Lärchenöl als Tonikum der Atemwege, schleimlösend, zur Raumdesinfektion und als Duft eingesetzt, der alpine Wälder evoziert. Mit Waldkiefer teilt es tonisierende Wirkungen auf das Nervensystem und antimikrobielle Aktivität bei Inhalation. Der klare, harzige Duft erinnert an Hochgebirgs-Nadelwälder. Frische, harzige und alpine Kopfnote.
Alpen, Karpaten, Sibirien.
Nadeln und junge Zweige
Wasserdampfdestillation
4 Tropfen Lärche + 3 Tropfen Waldkiefer + 2 Tropfen Weißtanne im Diffuser. Erinnert an reine Alpenluft, unterstützt ein frisches Raumgefühl und tiefes Atmen.
4 Tropfen Lärche + 3 Tropfen Rosmarin + 2 Tropfen Pfefferminze in 30 ml Arnikaöl. Mit kreisenden Bewegungen auf schmerzende Muskeln und Gelenke einmassieren.
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